zurück zur Übersicht

Newsletter


Stadtumbau-Ost.INFO/ Newsletter 18 (31. Mai 2010)

Newsletter 18


Sehr geehrte Damen und Herren,


das Programm Stadtumbau Ost geht in seine zweite Phase! Die Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2010 wurde am 28. April von Bundesminister Dr. Peter Ramsauer unterzeichnet und an die Länder zur Gegenzeichnung verschickt. Im Programm Stadtumbau Ost wurden die Förderbedingungen zur Sanierung von Altbauten verbessert und erweitert.
Zur Prüfung der Notwendigkeit einer Anschlussregelung nach Auslaufen der Altschuldenentlastung nach § 6a Altschuldenhilfegesetz (AHG) hat das BMVBS eine Expertise in Auftrag gegeben. Erste Ergebnisse sollen Ende August 2010 vorliegen.

Die Herausforderungen an das Programm Stadtumbau Ost, die sich für die Laufzeit 2010 bis 2016 ergeben, diskutierten Expertinnen und Experten zwischen Januar und April auf drei Workshops in Berlin. Ziel war es, Anhaltspunkte für die Profilierung des Programms aufzuzeigen.

Ein weiterer Höhepunkt war die Eröffnung der IBA Stadtumbau 2010 im April 2010. Im Fokus der Internationalen Bauausstellung in Sachsen Anhalt stehen jeweils spezifische Lösungsansätze, mit denen die insgesamt 19 IBA-Städte auf den Schrumpfungsprozess in Sachsen-Anhalt reagieren und die auch für andere Regionen Impulse geben können.

Am 15. Juni 2010 laden wir Sie nach Erfurt zur zweiten gemeinsamen Transferveranstaltung der Bundestransferstellen Stadtumbau West und Ost ein. Das Thema ist „Stadtumbau in Großsiedlungen“. Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden sie in diesem Newsletter. Darüber hinaus informieren wir Sie wie gewohnt über aktuelle Veranstaltungen und Veröffentlichungen.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ruft Städte und Gemeinden dazu auf, sich bis zum 15. Juni 2010 als Modellstadt für einen Aktionsfonds „Jugend bewegt Stadt“ zu bewerben.


Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen
Ihr Team der Bundestransferstelle Stadtumbau Ost

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Inhalt

1. Aktuelles rund um den Stadtumbau Ost
2. Aktivitäten der Bundestransferstelle Stadtumbau Ost
3. Aktuelles rund um den Stadtumbau West
4. Weitere Informationen zur Städtebauförderung
5. Veranstaltungshinweise
6. Neue Veröffentlichungen
7. Vorstellung guter Beispiele des Stadtumbaus

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

1. Aktuelles rund um den Stadtumbau Ost

Bund unterzeichnet Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2010

Laut der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2010 stellt der Bund den Ländern mit der Städtebauförderung dieses Jahr Finanzhilfen in Höhe von rund 535 Millionen Euro zur Verfügung. Zusammen mit der Kofinanzierung der Länder und Kommunen stehen damit insgesamt fast 1,5 Milliarden Euro öffentliche Mittel für Investitionen in die Stadtentwicklung bereit. Für den Stadtumbau Ost sind rund 95 Mio. Euro der Bundesmittel vorgesehen.
Im Programm Stadtumbau Ost wurden die Förderbedingungen zur Sanierung von Altbauten verbessert und erweitert. Die Städte und Gemeinden können damit über die bisherigen Möglichkeiten hinaus die Sicherung und Sanierung von Altbauten bis einschließlich Baujahr 1948 fördern. Die Altbauförderung wird durch den Verzicht auf den sonst üblichen kommunalen Eigenanteil erleichtert. Zudem können Städte und Gemeinden auch selbst Gebäude zur Sanierung erwerben. Insgesamt könnten bis zu 30 Prozent der zur Verfügung stehenden Bundesmittel für die Sanierung oder Sicherung sowie auch für den Ankauf von Altbauten durch die Kommune eingesetzt werden.
http://www.bmvbs.de/Presse/Pressemitteilungen-,1632.1137154/Verwaltungsvereinbarung-Staedt.htm?global.back=/Presse/-%2c1632%2c2/Pressemitteilungen.htm%3flink%3dbmv_liste%26link.sKategorie%3d


Anschlussregelung für Altschulden

Das Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS) prüft derzeit die Notwendigkeit einer Anschlussregelung an die bis 2013 geltende Härtefallregelung des Altschuldenhilfegesetzes (§6a AHG). Nach der Altschuldenhilfeverordnung erhalten Wohnungsunternehmen unter bestimmten Voraussetzungen bei erfolgtem Abriss von Wohnungen eine zusätzliche Entlastung von Altverbindlichkeiten.
Als Grundlage für die Entscheidung über eine Anschlussregelung wird ein Anfang Mai 2010 in Auftrag gegebenes Gutachten dienen, das einen dazu im Koalitionsvertrag enthaltenen Prüfauftrag umsetzt. Erste Ergebnisse werden für Ende August 2010 erwartet, das vollständige Gutachten wird voraussichtlich im Januar 2011 vorliegen.


Eröffnung der Internationalen Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010

Das Präsentationsjahr der IBA Stadtumbau 2010, das unter dem Titel „19 Städte – 19 Themen“ läuft, wurde mit einer Auftaktveranstaltung am 8. und 9. April 2010 in Magdeburg und Dessau-Roßlau feierlich eröffnet. Mit der IBA Stadtumbau 2010 ist erstmals ein ganzes Bundesland Thema einer Internationalen Bauausstellung, 19 der insgesamt 43 am Programm Stadtumbau Ost beteiligten Kommunen des Landes Sachsen-Anhalt nehmen an der IBA teil.
Eröffnet wurde am 9. April 2010 auch die Überblicksausstellung "Weniger ist Zukunft" in der Stiftung Bauhaus Dessau. Die umfangreiche Ausstellung stellt auf 1.200 qm die Arbeit der IBA Stadtumbau 2010 von den Anfängen im Jahr 2002 bis hin zu den aktuellen Entwicklungen in den teilnehmenden Städten vor. Im Fokus stehen die individuellen Lösungsansätze, mit denen die Kommunen auf den Schrumpfungsprozess in Sachsen-Anhalt reagieren und die auch für andere Regionen Impulse geben können.
Während des gesamten Präsentationszeitraums (bis zum 16. Oktober 2010) werden außerdem verschiedene Touren durch die IBA-Region angeboten. Außerdem bieten mehr als 160 Veranstaltungen in den 19 beteiligten IBA-Städten zahlreiche Gelegenheiten, die Projekte und Akteure der IBA Stadtumbau 2010 vor Ort kennen zu lernen. Die IBA Stadtumbau 2010 lädt interessierte Fachleute und IBA-Experten zum Besuch ein.
http://www.iba-stadtumbau.de

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

2. Aktivitäten der Bundestransferstelle Stadtumbau Ost

Workshopreihe „Profilierung des Programms Stadtumbau Ost ab 2010“

Zwischen Januar und April 2010 kamen 33 Expertinnen und Experten zu drei Workshops unter dem Titel „Profilierung des Programms Stadtumbau Ost ab 2010“ zusammen. Ziel der gemeinsam von BMVBS, BBSR und der Transferstelle organisierten Workshopreihe war es zum einen, die neuen Herausforderungen im Stadtumbau ab 2010 zu diskutieren und Schlussfolgerungen im Hinblick auf die Instrumente und die weitere Profilierung des Programms zu formulieren. Zum anderen ging es aber auch darum, offene Fragen und weiteren Handlungsbedarf zu benennen.
Zum Abschluss der Workshopreihe wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Ergebnispapier verabschiedet, das die teilweise kontroversen Positionen der Experten zusammenfasst. Zugleich liefert es Anregungen für die Weiterentwicklung des Programms Stadtumbau Ost und seine Einbettung in die kommunale Stadtentwicklungspolitik. Das Ergebnispapier steht in Kürze unter http://www.stadtumbau-ost.info/aktuelles/zum Download bereit.


Gemeinsame Transferveranstaltung der Bundestransferstellen Stadtumbau West und Ost zu „Stadtumbau in Großwohnsiedlungen“ am 15. Juni 20010 in Erfurt

Die nächste Transferwerkstatt der Bundestransferstellen Stadtumbau West und Ost wird am 15. Juni 2010 in Erfurt zum Thema „Stadtumbau in Großwohnsiedlungen“ stattfinden.
Der Umbau von Großsiedlungen gehört sowohl im Stadtumbau Ost als auch im Stadtumbau West zu den zentralen Herausforderungen. Dabei geht es im Osten darum, welche Teile der Siedlungen des DDR-Wohnungsbaus weiterhin die Schwerpunktgebiete des Abrisses sind. Im Westen bestehen bauliche Mängel aufgrund eines oft jahrelangen Sanierungsstaus. Der Stigmatisierung von Großsiedlungen infolge zunehmender sozialer Probleme gilt es in den westdeutschen wie auch in den ostdeutschen Stadtumbau-Kommunen entgegenzuwirken.
Die Transferveranstaltung widmet sich daher der Frage, welche Rolle Großsiedlungen künftig bei der Planung und Umsetzung von Stadtumbaumaßnahmen spielen und wie es gelingen kann, diejenigen (Teile von) Siedlungen, die langfristig für die Wohnungsversorgung benötigt werden, für die Herausforderungen des demografischen Wandels ‚fit‘ zu machen. Aspekte der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit sind dabei von zentraler Bedeutung. Darüber hinaus steht der konkrete Erfahrungsaustausch ost- und westdeutscher Stadtumbau-Akteure im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Mit der Stadt Erfurt wurde ein Veranstaltungsort gewählt, an dem der Umbau verschiedener Großsiedlungen beispielhaft gezeigt werden kann. Es besteht die Möglichkeit, im Anschluss an die Veranstaltung an einer Bus-Exkursion in das Quartier Roter Berg teilzunehmen.
Informationen zum Veranstaltungsprogramm und zu den Anmeldemodalitäten finden Sie unter: http://www.stadtumbau-ost.info/aktuelles/detail.php?id=76
Die Anmeldung ist möglich bis zum 1. Juni 2010.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

3. Aktuelles rund um den Stadtumbau West

Exkursion des Arbeitskreises Stadtumbau der SRL am 12. Juni 2010 nach Bremerhaven

Der Arbeitskreis Stadtumbau der "Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung" SRL veranstaltet in Kooperation mit den Bundestransferstellen Stadtumbau Ost und Stadtumbau West am 12. Juni 2010 von 11.30 Uhr bis 16.00 Uhr in Bremerhaven eine Exkursion zum Thema "Stadtumbau in Altbaugebieten und Wohngebieten der 50er und 70er Jahre". Geplant ist die Besichtigung des Altbauquartiers Bremerhaven-Lehe (Eigentümerstandortgemeinschaft) sowie der Wohngebiete "Leherheide-West" und "Grünhöfe" (Notwendigkeit von Abrissen, Wohnungsumbauten, Anpassung der Infrastruktur). Dabei soll u. a. diskutiert werden, was Stadtumbau-Ost und Stadtumbau-West voneinander lernen können. Die Anmeldung kann über die SRL-Geschäftsstelle, info@srl.de, erfolgen. Weitere Information erhalten Sie bei thomas.thurn@mil.brandenburg.de, Tel.0331-8668133.


Statusbericht 2009 der Bundestransferstelle Stadtumbau West

Anfang 2010 konnte der Statusbericht 2009 der Bundestransferstelle Stadtumbau West als knapp 100seitige Broschüre fertig gestellt werden. In der Broschüre werden wichtige Charakteristika des Bundesprogramms dokumentiert, Länderprofile der Stadtumbau-Praxis in den elf westlichen Bundesländern einschließlich Berlins mit jeweils einem kommunalen Praxisbeispiel beschrieben und vier Forschungsschwerpunkte zum Stadtumbau West vertiefend dargestellt. Die Broschüre finden Sie zum Download unter http://www.stadtumbauwest.de/stuw_2008/images/stories/stuw_statusbericht2009.pdf Gedruckte Einzelexemplare können Sie kostenlos bei der Bundestransferstelle Stadtumbau West über die eMail-Adresse info@forum-oldenburg.de beziehen.


Dokumentation der Transferwerkstatt „Industrie- und Militärbrachen im Stadtumbau: Revitalisieren, Zwischennutzen oder Renaturieren?“

Am 11. Mai 2010 fand in Osnabrück die 4. Transferwerkstatt der Bundestransferstelle Stadtumbau West statt. Ziel der Veranstaltung war es, verschiedene Umgangsweisen – Umnutzung, Zwischennutzung oder Renaturierung – mit Industrie- und Militärbrachen anhand zahlreicher Praxisbeispiele aus Westdeutschland kennenzulernen und Besonderheiten im Kontext von strukturellen Problemlagen herauszuarbeiten. Eine zusammenfassende Darstellung der Beiträge sowie die Präsentationen finden Sie unter http://www.stadtumbauwest.de/stuw_2008/index.php?option=com_content&view=article&id=66&Itemid=14

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

4. Weitere Informationen zur Städtebauförderung

Kongress "Starke Klein- und Mittelstädte: Städtebauförderung in ländlichen Räumen"

Am 22. Juni 2010 findet im Erich-Klausener-Saal des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung der Kongress "Starke Klein- und Mittelstädte: Städtebauförderung und ländliche Räume" statt.

Insbesondere Klein- und Mittelstädte in dünn besiedelten, ländlich geprägten Räumen übernehmen für ihr Umland wichtige Aufgaben zur Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge. Es gilt deshalb, sie als wirtschaftliche, soziale und kulturelle Ankerpunkte des Umlandes für die Zukunft handlungsfähig zu machen. Das neue Programm der Städtebauförderung „Kleinere Städte und Gemeinden“ im Rahmen der „Initiative Ländliche Infrastruktur“ unterstützt die Kommunen bei dieser schwierigen Aufgabe.
Bundesminister Dr. Peter Ramsauer wird den Kongress am 22. Juni 2010 eröffnen. Es werden bisherige Ergebnisse und Erfolge mit den Instrumenten der Städtebauförderung in Klein- und Mittelstädten vorgestellt und die Potenziale für eine Weiterentwicklung der Förderpolitik mit dem Fachpublikum diskutiert. Gezeigt werden zahlreiche Beispiele aus der Praxis und das breite Spektrum der Städtebauförderung, die dazu beitragen, vor allem kleinere Städte und Gemeinden in ländlich geprägten Räumen für die vielfältigen städtebaulichen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen zu stärken.
Aktuelle Informationen zum Kongress und zu den Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter http://www.staedtebaufoerderung.info/cln_015/nn_486964/sid_3EA564BECCD7A8CFD0E28F8CAB17AC23/nsc_true/StBauF/DE/Home/Aktuelles/veranstaltungstarkestaedte.html


Projektaufruf: Modellstädte gesucht für den Aktionsfonds „Jugend bewegt Stadt“

Mit der Auslobung von Aktionsfonds „Jugend bewegt Stadt“ will das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung innerhalb des ExWoSt-Forschungsfeldes „Jugendliche im Stadtquartier“ erproben, wie Jugendlichen die Möglichkeit zur selbständigen Gestaltung des Stadtraums gegeben werden kann. Mit den Mitteln aus den Aktionsfonds sollen Mikroprojekte zum Thema Sport und Bewegung entstehen, die von Jugendlichen selbst entwickelt und umgesetzt werden. Solch ein Projekt kann bspw. die Ausstattung einer Freifläche mit Skater-Rampe sein, das temporäre Aufstellen von Sportgeräten auf einer Brachfläche oder eine temporäre Bühne für Tanzaufführungen.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ruft Städte und Gemeinden dazu auf, sich bis zum 15. Juni 2010 als Modellstadt für einen Aktionsfonds „Jugend bewegt Stadt“ zu bewerben.
Gesucht werden Modellstädte, die bereit sind, mit Hilfe eines Aktionsfonds die Mitwirkung Jugendlicher an der Entwicklung ihrer Stadt zu stärken. Bewerben können sich städtische Ämter, Quartiersmanagements, Stadtumbaubüros oder vergleichbare nachgeordnete Organisationen. Die Jugendhilfeausschüsse der Städte sollen die Fonds unterstützen und die Mikroprojekte durch Kontakte zu den Fachressorts der Stadtverwaltung qualifizieren.
Die Umsetzung soll zwischen Juli und Dezember 2010 stattfinden und wird vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung wissenschaftlich begleitet.
Bewerbungsfrist ist der 15. Juni 2010. Weitere Informationen und Ausschreibungsunterlagen finden Sie unter: www.jugendliche.stadtquartiere.de

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

5. Veranstaltungshinweise

IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010
9. April bis 16. Oktober 2010
http://www.iba-stadtumbau.de/index.php?besuchen

Denksalon Revitalisierender Städtebau
VIELFALT HEIMAT STADT
am 11. und 12. Juni 2010 in der Europastadt Görlitz / Zgorzelec
http://www.stadtforschung.com/content/ds_2010.html

Stadtumbau in Großwohnsiedlungen
Transferwerkstatt der Bundestransferstellen Stadtumbau West und Ost
am 15. Juni 2010 in Erfurt
http://www.stadtumbau-ost.info/aktuelles/detail.php?id=76

Starke Klein- und Mittelstädte: Städtebauförderung und ländliche Räume
Kongress im Erich-Klausener-Saal des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Invalidenstraße 44, 10115 Berlin
am 22. Juni 2010
www.staedtebaufoerderung.info

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

6. Neue Veröffentlichungen

Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) des Landes Brandenburg (Hrsg.): „Dialog Stadtumbau: Bilanz – Herausforderungen – Ausblick“
Die Broschüre stellt auf Grundlage der Ergebnisse des „Dialog Stadtumbau“ mit brandenburgischen Kommunen sowie Anregungen, die in Interviews gewonnen wurden, die künftigen Herausforderungen des Stadtumbaus kompakt und anschaulich dar. 2009, 28 S., PDF-Download der Broschüre unter http://www.mil.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/Broschuere_Stadtumbau_72_dpi.pdf

Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt (Hg.):
„Weniger ist Zukunft. 19 Städte – 19 Themen. Katalog zur Abschlusspräsentation der Internationalen Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010“
Der Katalog zur Abschlusspräsentation der Internationalen Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 dient zugleich als Katalog der zentralen Überblicksausstellung "Weniger ist Zukunft" im Bauhaus Dessau. Die Broschüre enthält eine Kurzbeschreibung jeder IBA-Stadt und bietet auf fast 900 Seiten Analysen, Hintergründe und Auszüge aus der Debatte zu Schrumpfungsprozessen.
876 Seiten, 440 Farbabbildungen, Deutsche und englische Ausgabe, Jovis Verlag, Berlin
2010
http://www.iba-stadtumbau.de/index.php?der-katalog

Bundestransferstelle Stadtumbau West, BBSR/BBR (Hrsg.): „Stadtumbau West - Eine Zwischenbilanz“
Die Broschüre zeigt die wesentlichen Charakteristika des Bundesprogramms auf und beschreibt die Stadtumbau-Praxis in den elf westlichen Bundesländern einschließlich Berlin mit Praxisbeispielen.
Statusbericht 2009, 2010, 100 S.,
kostenlos als PDF-Download: http://www.stadtumbauwest.de/stuw_2008/images/stories/stuw_statusbericht2009.pdf bzw. als Einzelexemplar zu beziehen über info@forum-oldenburg.de.

Manfred Kühn / Susen Fischer: „Strategische Stadtplanung - Strategiebildung in schrumpfenden Städten aus planungs- und politikwissenschaftlicher Perspektive“.
Das Buch analysiert aus planungs- und politikwissenschaftlicher Perspektive die Strategiebildung in schrumpfenden Mittelstädten Ostdeutschlands. Dazu konstruieren die Autoren ein normatives Modell von „Strategischer Stadtplanung“ und untersuchen die Anwendung von Leitbildern und Projekten der Stadtentwicklung sowie die Herausbildung von Governance-Formen. Aus der kritischen Analyse der empirischen Fallstudien werden neue Erkenntnisse über Chancen und Grenzen der Strategiebildung in schrumpfenden Städten abgeleitet.
Rohn-Verlag 2010, ISBN 978-3-939486-45-9, 192 S.
http://www.rohn-verlag.de/45.html

Siegfried Frech / Richard Reschl (Hrsg.): „Urbanität neu planen.“
Einführung in die aktuelle Thematik der Stadtentwicklung und -politik unter Schrumpfungsbedingungen, die neue Wege des Stadtumbaus, innovative Formen der Stadtentwicklung sowie gemeinwesenorientierte Strategien als angemessene Reaktionen auf die fiskalische Knappheit und den demographischen Wandel fordert.
Wochenschau-Verlag 2010, ISBN 978-3899744842, 256 S.
http://www.wochenschau-verlag.de/downloads/politikwissenschaft.pdf

Frank Friesecke, Jürgen Goldschmidt, Theo Kötter, Gerd Schmidt-Eichstaedt (Hrsg.), Fritz Schmoll gen. Eisenwerth: „Stadtumbau - Ein Leitfaden“
VHW-Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung 2010, ISBN: 978-3-87941-945-6, ca. 240 S. http://www.vhw.de/publikationen/fachbuecher/planungsrecht/stadtumbau-ein-leitfaden/

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

7. Vorstellung guter Beispiele des Stadtumbaus

Folgende Projekte wurden in den letzten Wochen neu in die Good-Practice-Datenbank zum Stadtumbau Ost auf der Internetplattform der Bundestransferstelle (www.stadtumbau-ost.info) aufgenommen:

Wittstock / Dosse: „Frischer Geist in alten Mauern“
Stärkung der Innenstadt durch Verlagerung von Nutzungen in die historische Altstadt
http://www.stadtumbau-ost.info/praxis/detail.php?id=71

Schwerin: Modellquartier Tallinner / Vidiner Straße
Attraktives Wohnen zwischen Wald und See: http://www.stadtumbau-ost.info/praxis/detail.php?id=101

Bitterfeld – Wolfen: Netzstadt Bitterfeld – Wolfen
Interkommunale Kooperation im Stadtumbau : http://www.stadtumbau-ost.info/praxis/detail.php?id=102



Mit freundlichen Grüßen
Bundestransferstelle Stadtumbau Ost
http://www.stadtumbau-ost.INFO
Newsletter von Montag, den 31.05.2010
Zum Abmelden, bitte auf folgenden Link klicken:
{abmelde-link}

Navigationsgrafik: Nach oben
Stadtumbau Ost © 2004-2010 IRS-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung.
Im Auftrag des BMVBS vertreten durch das BBSR. Alle Rechte vorbehalten.
Realisierung :: Netzformat :: Internetagentur Berlin Stand dieser Seite: 03.07.08