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Zusammenfassender Bericht zur Transferveranstaltung am 19./20. Mai 2009 in Zwickau
Die derzeitige Situation in gründerzeitlichen Wohnquartieren ist gekennzeichnet durch eine Parallelität von hohen baulichen Sanierungsstandards, Repräsentativität und besonderer Lagegunst einerseits und geringen Sanierungsanteilen, punktuell ausgedünnten Infrastrukturangeboten und Lagenachteilen andererseits. Gerade in den einfacheren Gründerzeitquartieren mit einer hohen baulichen Dichte, einer Durchmischung mit Gewerbefunktionen sowie einer vergleichsweise schlichten architektonischen Gestaltung haben bisherige Investitionen häufig noch nicht für eine spürbare Attraktivitätssteigerung und eine Verbesserung der Marktperspektiven ausgereicht. Viele dieser Quartiere bieten jedoch Gestaltungsspielräume, um den Bedürfnissen unterschiedlicher Nachfragergruppen gerecht zu werden.
In jüngster Zeit werden unterschiedliche akteursorientierte Ansätze und Instrumente zur Steuerung der Stadtumbauprozesse und zur Überwindung von Stagnationssituationen in diesen Quartieren erprobt. Vor diesem Hintergrund war es das Ziel der Transferveranstaltung, die Möglichkeiten und Grenzen der innerstädtischen Bestandsentwicklung sowohl aus der Sicht der unterschiedlichen Akteursgruppen als auch unter Berücksichtigung bestehender Nachfragepotenziale zu reflektieren.
Um einen Einblick in die unterschiedlichen Facetten und Entwicklungsperspektiven von gründerzeitlichen Quartieren zu ermöglichen, fand am ersten Tag eine Vor-Ort-Exkursion in Zwickau statt. Am zweiten Tag standen der Wissenstransfer und die fachliche Diskussion im Vordergrund.
Programm (einschließlich der Vorträge zum PDF-Download)
Zusammenfassender Bericht mit den Beiträgen der Referenten (PDF)