Ein Element der Begleitforschung Stadtumbau West war die schriftliche Befragung von 210 Programmkommunen und 16 interkommunalen Verbünden (mit zusammen 69 beteiligten Kommunen). Die Befragung wurde im Winter 2008/2009 vom Büro Weeber+Partner, Berlin im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im BBR durchgeführt. Die anschließende Auswertung der Befragungsergebnisse ist nun aktuell in einer Broschüre veröffentlicht worden.
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In der kommunalen Praxis werden die städtebauliche Entwicklung und die Umsetzung von Stadtumbauaufgaben häufig durch verwahrloste Immobilien - so genannte "Schrottimmobilien" - erschwert. Der Umgang mit diesen Objekten ist aufwändig, aber entgegen einer offenbar weit verbreiteten Ansicht keineswegs aussichtslos. Vielfach gelingt es bereits, mit verschiedenen konsensualen Verfahren zu einer Lösung zu kommen. Wo die Freiwilligkeit aber erschöpft ist, sollte das zur Verfügung stehende öffentlich-rechtliche Instrumentarium angewendet werden. Dies ist allerdings nur wenig bekannt und die Umsetzung stößt in der kommunalen Praxis oft auf Hemmnisse. Dass dies nicht so sein muss, zeigt der vorliegende Leitfaden, der als Sondergutachten im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes "Eigentümerstandortgemeinschaften im Stadtumbau" entstanden ist. mehr ...
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Inhalt und Bestellinformationen
In Vorbereitung der zweiten Programmphase des Bund-Länder-Programms Stadtumbau Ost ab 2010 hat das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg (MIR) einen Dialog mit den Stadtumbau-Akteuren in den Brandenburger Städten initiiert. Dabei ging es darum bisherige Erfahrungen im Stadtumbau auszuwerten sowie Perspektiven für die künftige Förderperiode aufzuzeigen. Im Januar 2010 ist dazu die Broschüre "Dialog Stadtumbau: Bilanz - Herausforderungen - Ausblick" im Januar 2010 erschienen. mehr ...
Broschüre
Dokumentationen der Workshops und Präsentationen der Referenten
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Das Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost war und ist angesichts gravierender Veränderungen in der Lebenswelt der Bewohner auf breite Akzeptanz und Mitwirkung der Bürger und Betroffenen angewiesen. Bislang gab es aber keinen systematischen Überblick über die Bekanntheit des Programms, die Beurteilung von Rückbau- und Aufwertungsmaßnahmen sowie verschiedene Formen der Bürgerbeteiligung und -mitwirkung. Im Rahmen der im vergangenen Jahr abgeschlossenen Evaluierung des Bund-Länder-Programms Stadtumbau Ost wurde daher ein Sondergutachten durchgeführt, das erstmals eine umfassende Bestandsaufnahme zu diesem Thema bietet. mehr ...
Inhalt und Bestellinfos
Download des Gutachtens
In der Heftreihe „Informationen zur Raumentwicklung (IzR)“ des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist aktuell das Heft 7/2009 mit dem Titel „Stadtumbau – die Fortsetzung“ erschienen. Das Heft knüpft an die 2003 erschienene IzR-Ausgabe „Stadtumbau. Eine Daueraufgabe mit neuen Herausforderungen“ an. Seither gemachte Erfahrungen und Lernerfolge im Stadtumbau Ost und West werden sichtbar gemacht, einander näher gebracht und diskutiert. Das Heft kostet 6,- Euro und kann beim BBSR bestellt werden.
Inhalt
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Im Jahr 2002 startete mit der Durchführung eines Wettbewerbs das Programm Stadtumbau Ost im Rahmen der Städtebauförderung. Der Stadtumbau West wurde im gleichen Jahr zunächst als ExWoSt-Forschungsfeld (2002 bis 2007) initiiert und im Jahr 2004 als eigenständiges Programm der Städtebauförderung aufgelegt. Seither hat sich der rechtliche Rahmen des Stadtumbaus u. a. durch die Novelle des Baugesetzbuches 2004 erweitert. In zahlreichen Arbeiten und Gutachten wurden einzelne rechtliche Aspekte des Stadtumbaus bereits untersucht, viele Stadtumbau-Kommunen stehen aber insbesondere angesichts der heterogenen Eigentümerstrukturen und komplexen Problemlagen in den innerstädtischen Quartieren immer wieder vor der Frage, welche rechtlichen Instrumente für ihre Problemstellungen am besten geeignet sind. mehr ...
Programm
Dokumentation der Veranstaltung und Präsentationen
Der Deutsche Bundestag hat am 19. Juni 2009 die Fortsetzung des Bund-Länder Programms Stadtumbau Ost bis 2016 als eigenständiges Programm im Bereich der Städtebauförderung beschlossen. Dabei wurde gefordert, zukünftig einen stärker problembezogenen Verteilungsschlüssel einzuführen, der neben Wohnungsbestand und Einwohnerzahlen auch die Bevölkerungsentwicklung in den Kommunen berücksichtigt.
Zugleich wurde empfohlen, ergänzende Programme bzw. Instrumentarien, die bisher schon dem Stadtumbau in den neuen Ländern maßgeblich unterstützt haben, wie beispielsweise die erhöhte Investitionszulage für Modernisierungsinvestitionen im Altbaubestand wieder aufzulegen bzw. neue flankierende Maßnahmen, z.B. Finanzierungsinstrumente zur stärkeren Mobilisierung privaten Kapitals auf den Weg zu bringen. mehr ...
Antrag der CDU/CSU und SPD zur Fortführung des Programms Stadtumbau Ost
Die derzeitige städtebauliche und wohnungswirtschaftliche Situation in gründerzeitlichen Wohnquartieren ist gekennzeichnet durch eine Parallelität von hohen baulichen Sanierungsstandards, Repräsentativität und besonderer Lagegunst einerseits und geringen Sanierungsanteilen, punktuell ausgedünnten Infrastrukturangeboten und Lagenachteilen andererseits. In der Folge stellen sich die Marktperspektiven der Gründerzeitquartiere sehr unterschiedlich dar.
Gerade einfachere Gründerzeitquartiere mit einer hohen baulichen Dichte, einer Durchmischung mit Gewerbefunktionen sowie einer vergleichsweise schlichten architektonischen Gestaltung standen in den zurückliegenden Jahren oft nicht im Fokus der Stadtentwicklung. Dementsprechend haben bisherige Investitionen oft noch nicht für eine spürbare Attraktivitätssteigerung ausgereicht. Dennoch bieten viele dieser Quartiere durchaus Gestaltungsspielräume, um den Bedürfnissen unterschiedlicher Nachfragergruppen gerecht zu werden. mehr ...
Programm (PDF)
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Stadtumbau West startete 2004 als Programm der Städtebauförderung. Zu diesem Zeitpunkt wurde Stadtumbau in Westdeutschland bereits von 16 Pilotstädten in einem ExWoSt-Forschungsfeld erprobt. Bisher wurden rund 300 Kommunen im Bund-Länder-Programm Stadtumbau West aufgenommen. Nach fünfjähriger Laufzeit ist es nun Zeit für eine erste Zwischenbilanz! Am 2. Juni 2009 führt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) deshalb in Kooperation mit dem BBSR (Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung) einen Kongress zum Städtebauförderungsprogramm Stadtumbau West durch. mehr ...
Dokumentation, Programm und Präsentationen
Das ausführliche Gutachten (374 Seiten) mit den Ergebnissen der Evaluierung des Programms Stadtumbau Ost steht ab sofort hier zum Download als pdf-Datei bereit und kann auch als gedruckte Broschüre bestellt werden. mehr ...
Download Gutachten
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Die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB) zieht in ihrem jetzt veröffentlichten Jahresbericht "Wohnungsbaumonitoring 2008" die Bilanz zur Wirkung des im Jahr 2000 eingeführten Landesrückbauprogramms des Freistaates Sachsen und des im Jahr 2002 gestarteten Bund-Länder-Programms "Stadtumbau Ost" und analysiert Trends und Perspektiven des sächsischen Wohnungsmarktes.
Monitoringbericht 2008
SAB
Der 3. Innenstadtwettbewerb des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg steht unter dem Motto „Lücken nutzen – Eine Chance für die Innenstadt“. Gefragt sind beispielhafte Konzepte und Strategien zum Umgang mit leerstehenden Gebäuden, Räumen bzw. Flächen sowie zur Sicherung und Entwicklung innenstadtrelevanter Funktionen und Aufgaben. Er richtet sich an alle Akteure in Brandenburg, die an der Entwicklung der Innenstadt teilhaben.
Informationen zum Wettbewerb und den Teilnahmebedingungen
Zukünftig soll auch der Abriss solcher Wohnfläche in die Altschuldenentlastung einbezogen werden, die nach dem für die ursprüngliche Altschuldenhilfe maßgeblichen Stichtag, dem 01.01.1993, erworben wurde. Dabei geht es v. a. um Fälle, in denen das kommunale Wohnungsunternehmen im Interesse und im Auftrag der Stadt Immobilien inzwischen erworben hat, die entsprechend dem integrierten Stadtentwicklungskonzept abzureißen sind, deren Eigentümer aber hierzu nicht bereit oder in der Lage waren. Damit wird ein Beitrag für die nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung geleistet.
Außerdem soll mit Blick darauf, dass viele der Abrissobjekte in Teilen noch belegt sind und erst im Zuge eines sehr aufwändigen Umzugsmanagements frei gezogen werden können, die Abrissfrist vom 31.12.2010 bis zum 31.12.2013 verlängert werden. Dadurch wird der Druck zum Abriss leerstehender, aber das Stadtbild prägender Altbauten vermindert und auf städtebaulich nicht erhaltenswerte Plattenbauten gelenkt, die in einem geordneten Verfahren für den Rückbau vorbereitet werden können. mehr ...
Mit der Altschuldenhilfeverordnung vom Dezember 2000 (Härtefallregelung nach § 6a Altschuldenhilfe-Gesetz) konnten Wohnungsunternehmen mit Leerstandsraten von mehr als 15 Prozent zusätzliche Altschuldenhilfe für abgerissenen Wohnraum beantragen. Die Bundesregierung stellt dafür von 2001 bis 2010 insgesamt 1,1 Milliarden Euro zur Verfügung. Anträge für die zusätzliche Entschuldung konnten bis Ende 2003 bei der KfW Bankengruppe eingereicht werden. Alle antragsberechtigten Unternehmen erhalten Bewilligungen für Entlastungen nach Abriss von ca. 275.000 Wohnungen. mehr ...
Download der Altschuldenhilfeverordnung
KfW-Bankengruppe
Gegenstand der Transferveranstaltung ist die Vorstellung und Diskussion von Möglichkeiten und konkreten Ansätzen interkommunaler Kooperation als ein wichtiges Themenfeld im Rahmen von Aufwertungsstrategien des Stadtumbaus. Stadtumbauspezifische Themenfelder sind dabei u.a. die Stärkung der Wohnfunktion in den Innenstädten durch koordinierte Maßnahmen der kooperierenden Städte in den Bereichen Abriss und Aufwertung sowie die gemeinsame Entwicklung einer bedarfsgerechten sozialen und technischen Infrastruktur. In den Blick genommen werden auch Kooperationshemmnisse und Interessenkonflikte auf den unterschiedlichen Interaktionsebenen. mehr ...
Dokumentation
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Am 17. Juni 2008 ist der Dritte Statusbericht zum Stadtumbau Ost erschienen. Der Bericht beschäftigt sich eingehend mit den Perspektiven für die Innenstadt im Stadtumbau. Die Bundestransferstelle greift im diesjährigen Bericht den derzeit zu beobachtenden Wandel der räumlichen und inhaltlichen Schwerpunktsetzungen im Stadtumbau auf und diskutiert diesen im Zusammenhang mit der aktuellen Debatte zur Reurbanisierung. Dabei werden insbesondere die zukünftigen Herausforderungen im Umgang mit der differenzierten Entwicklung innerstädtischer Quartiere thematisiert sowie mögliche Ansätze einer nachfrageorientierten Innenstadtentwicklung dargelegt.
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Perspektiven für die Innenstadt im Stadtumbau
Nach Abschluss der in Gemeinschaftsinitiative von Bund und Ländern durchgeführten Evaluierung des Programms Stadtumbau Ost im Mai 2008 werden auf dem Fachpolitischen Dialog am 17. Juni 2008 in Berlin die Schlussfolgerungen sowie Empfehlungen für die zukünftige Ausgestaltung des Stadtumbaus vorgestellt. mehr ...
Programm
Tagungsunterlagen und Präsentationen
Qualität und Nachhaltigkeit lassen sich im Stadtumbau nur dann erreichen, wenn mit den Bewohnern die wesentlichen Adressaten des Stadtumbaus bei der Planung und Umsetzung wichtiger Vorhaben eingebunden werden. Die Bürgerbeteiligung ist ein zentrales, wenngleich noch nicht selbstverständliches Instrument der Stadtentwicklung und -planung, das vor dem Hintergrund sich wandelnder gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Herausforderungen zunehmend an Bedeutung gewinnt.
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Programm
Dokumentation der Veranstaltung
Unter dem Titel „5 Jahre Stadtumbau Ost – eine Zwischenbilanz“ ist der Zweite Statusbericht der Bundestransferstelle erschienen. Der Bericht stellt die Ergebnisse einer Befragung der am Stadtumbau Ost beteiligten Kommunen vor und zieht nach den ersten fünf Jahren Programmlaufzeit Bilanz über den derzeit erreichten Stand der Programmumsetzung. mehr ...
5 Jahre Stadtumbau Ost - eine Zwischenbilanz
Die Mitwirkung der privaten Eigentümer ist wesentliche Voraussetzung, um die Ziele des Programms Stadtumbau Ost zu erreichen. Bisher fehlt es allerdings in vielen Stadtumbaustädten an klaren Strategien, die eine solche Einbeziehung Privater unterstützen. mehr ...
Dokumentation der Transferveranstaltung
Im ersten Statusbericht der Bundestransferstelle Stadtumbau Ost zum Thema "Stadtumbau Ost - Stand und Perspektiven" nimmt die Bundestransferstelle erstmals eine umfassende und systematische Auswertung zur Programmumsetzung und dem bisher erreichten Stand in den Bereichen Aufwertung und Rückbau vor.
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Stadtumbau Ost - Stand und Perspektiven.pdf